Der InterCity ist einer der bekanntesten Züge der Deutschen Bundesbahn. In den 1970ern mit der Baureihe 103 gestartet erfolgte in den 1980er Jahren eine modernisierung der Zugmaschinen und kam die Baureihe 120 in den Dienst der Deutschen Bundesbahn.
Mit stilechten Abteilwagen der 1. Klasse und einem klassischen Zugpferd befahren wir die Bahnstrecken Ostwestfalens, bis nach Kassel Wilhelmshöhe und werden dort den Schwenk auf die Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Würzburg
Zuglauf: Bielefeld Hbf - Gütersloh Hbf - Rheda Wiedenbrück - Neubeckum - Hamm (Westf.) Hbf - Soest - Lippstadt - Geseke - Paderborn Hbf - Altenbecken - Warburg (Westf.) - Kassel Wilhelmshöhe - Würzburg Hbf und zurück
SEL Rheingold quer durch Mitteldeutschland
Mit einem InterCity der Deutschen Bundesbahn aus den 1980er Jahren reisen wir stilvoll von Ostwestfalen in die unterfränkische Residenzstadt Würzburg.
Für unsere Sonderfahrt kommt der SEL-Rheingold der Schlünß Eisenbahnlogistik zum Einsatz. Die klimatisierten Abteilwagen vermitteln noch heute das Reisegefühl des klassischen InterCity-Verkehrs der Bundesbahnzeit. In großzügigen Sechserabteilen mit bequemen, großen Sitzen lässt sich die Fahrt entspannt genießen – Reisen, wie es einst zur ersten Klasse im deutschen Fernverkehr gehörte.
Passend zum Zug kommt mit einer Elektrolokomotive der Baureihe 120 ein echtes Stück Bundesbahngeschichte an die Zugspitze. Die zwischen 1987 und 1989 gebauten Serienlokomotiven waren für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Als erste in Serie gebaute Hochleistungs-Drehstromlokomotive wurde die Baureihe 120 zu einem wichtigen Meilenstein der modernen elektrischen Traktion. Ihre Technik bildete zugleich eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung der ersten ICE-Generation.
Unsere Reise beginnt in Bielefeld Hbf und führt zunächst über die traditionsreiche Cöln-Mindener Eisenbahn über Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Neubeckum nach Hamm (Westf.).
Von Hamm aus verlassen wir die Ost-West-Magistrale und folgen der historischen Westfälischen Eisenbahn über Soest, Lippstadt und Geseke nach Paderborn. Anschließend wird die Strecke landschaftlich deutlich abwechslungsreicher: Auf dem Weg nach Altenbeken führt die Bahn durch das Eggegebirge und über den imposanten Altenbekener Viadukt, eines der bekanntesten Eisenbahnbauwerke Deutschlands.
Über Altenbeken und Warburg geht es weiter in Richtung Hessen und schließlich nach Kassel-Wilhelmshöhe.
Dort beginnt ein weiterer besonderer Abschnitt unserer Fahrt. Ab Kassel wechseln wir auf die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg, die Anfang der 1990er Jahre gemeinsam mit dem ICE ein neues Zeitalter im deutschen Fernverkehr einläutete. Damit trifft unser InterCity der 1980er Jahre auf genau jene Eisenbahninfrastruktur, für deren neue Generation schneller Fernzüge auch die Technik der Baureihe 120 wichtige Grundlagen geschaffen hatte.
Durch zahlreiche Tunnel und über große Talbrücken führt uns die Schnellfahrstrecke weiter nach Süden, bis wir schließlich unser Ziel Würzburg erreichen.
So wird bereits die Anreise zu einem Teil des Ausflugs: klassische InterCity-Wagen, die legendäre Baureihe 120 und eine abwechslungsreiche Strecke von den Magistralen der frühen Eisenbahngeschichte bis hin zum Hochgeschwindigkeitsverkehr der Bundesbahnzeit.
Rahmenprogramm in Würzburg
Bitte beachten Sie, dass Sie immer nur ein Rahmenprogramm buchen können, da diese zeitgleich stattfinden, die Teilnahme an zwei Programmen ist daher nicht möglich.
Ausnahmen werden direkt im einzelnen Programm mit erwähnt.
Streifzug durch die Würzburger Altstadt (Dauer ca. 2h)
Entdecken Sie Würzburg bei einem rund zweistündigen geführten Streifzug durch die historische Altstadt und lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Geschichten der fränkischen Residenzstadt kennen.
Der Rundgang führt unter anderem vorbei am Falkenhaus mit seiner prachtvollen Rokokofassade, der gotischen Marienkapelle, dem historischen Rathaus und dem Neumünster. Auch das Lusamgärtchen mit dem Grabdenkmal des berühmten Minnesängers Walther von der Vogelweide gehört zu den möglichen Stationen der Führung.
Ein besonderes Highlight ist die Alte Mainbrücke. Von hier eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick über den Main auf die Festung Marienberg, das Käppele und die Würzburger Weinberge.
Eine ideale Möglichkeit, Würzburg nicht nur auf eigene Faust zu erkunden, sondern innerhalb kurzer Zeit viel über die Geschichte, Bauwerke und Besonderheiten der Stadt zu erfahren.
Weihnachtsmarkt (Besuch auf eigene Planung)
Der Würzburger Weihnachtsmarkt erwartet Sie mitten in der historischen Altstadt vor der stimmungsvollen Kulisse von Falkenhaus und Marienkapelle. Rund um den Oberen und Unteren Markt sowie die angrenzenden Straßen sorgen zahlreiche festlich geschmückte Stände für eine besondere Adventsatmosphäre. Neben Weihnachtsschmuck, Kunsthandwerk und Geschenkideen finden Sie hier natürlich auch alles, was zu einem klassischen Weihnachtsmarktbesuch gehört – von Glühwein und Feuerzangenbowle bis hin zu süßen Spezialitäten und herzhaften Schmankerln. Am Adventswochenende lädt außerdem der Künstler-Weihnachtsmarkt im historischen Rathausinnenhof zum Stöbern ein.
Vom Würzburger Hauptbahnhof ist der Weihnachtsmarkt bequem zu erreichen. Bis zum Marktplatz sind es ungefähr 1 Kilometer, sodass Sie für den Fußweg je nach Tempo etwa 12 bis 15 Minuten einplanen sollten. Wer den Weg nicht zu Fuß zurücklegen möchte, kann direkt am Hauptbahnhof in die Straßenbahn steigen. Haltestellen wie Dom oder Rathaus liegen nur wenige Gehminuten vom Weihnachtsmarkt entfernt. Damit ist der Weihnachtsmarkt sowohl für einen gemütlichen Spaziergang durch die Innenstadt als auch bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar.
Mit der Bundesbahn zurück in die achziger Jahre
Bei unserer Fahrt nach Würzburg ist nicht nur das Ziel etwas Besonderes – auch der Zug selbst ist ein Erlebnis. Mit dem SEL-Rheingold reisen wir im Stil des hochwertigen InterCity-Verkehrs der Deutschen Bundesbahn der 1980er Jahre. Eine Zeit, in der schnelles Reisen und erstklassiger Komfort keinen Widerspruch darstellten und eine lange Zugfahrt noch ganz bewusst Teil der Reise war.
An der Spitze unseres Zuges arbeitet eine Elektrolokomotive der Baureihe 120. Bei ihrer Entwicklung schlug die Deutsche Bundesbahn technisch ein völlig neues Kapitel auf. Die Baureihe 120 war die erste in Serie gebaute Hochleistungs-Elektrolokomotive mit moderner Drehstromantriebstechnik und wurde damit zum Wegbereiter für eine neue Generation elektrischer Triebfahrzeuge – bis hin zum späteren ICE.
Vier Drehstrom-Asynchronmotoren bringen eine Leistung von bis zu 5.600 kW auf die Schiene. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h war die Baureihe 120 für den hochwertigen InterCity-Verkehr ebenso geeignet wie für die damals neu entstehenden Schnellfahrstrecken. Statt der klassischen Stufenschalter älterer Elektrolokomotiven wird die Leistung über moderne Leistungselektronik geregelt. Auch beim Bremsen zeigt sich die fortschrittliche Technik: Ein Teil der Bewegungsenergie kann über die elektrische Bremse wieder in das Fahrleitungsnetz zurückgespeist werden.
Hinter der Lokomotive folgen die klimatisierten Abteilwagen unseres Sonderzuges. Große, weich gepolsterte Sitze, lediglich sechs Reisende pro Abteil und ein großzügiges Raumgefühl erinnern an eine Form des Fernverkehrs, die heute nahezu verschwunden ist. Statt eng bestuhlter Großraumwagen bietet das eigene Abteil Raum für Gespräche, zum Zurücklehnen oder einfach dafür, die vorbeiziehende Landschaft durch die großen Fenster zu genießen.
Zum Zug gehört außerdem ein ganz besonderes Stück deutscher Eisenbahn- und Gastronomiegeschichte. Unser Bistro befindet sich in einem ehemaligen Quick-Pick-Wagen der Deutschen Bundesbahn. Mit den Quick-Pick-Wagen versuchte die Bundesbahn in den 1970er Jahren ein damals völlig neues Gastronomiekonzept auf die Schiene zu bringen: Die Reisenden wählten ihre Speisen und Getränke selbst aus und bezahlten anschließend an einer Kasse – gewissermaßen ein Selbstbedienungsrestaurant auf Schienen.
Heute ist davon nur noch die spannende Geschichte des Wagens geblieben. Während unserer Sonderfahrt wird das Bistro ganz klassisch bewirtschaftet und bietet warme und kalte Getränke sowie zahlreiche kleine Speisen für unterwegs.
Bereits am Morgen kann ein ausgiebiges Frühstück zum Preis von 9,50 Euro vorbestellt werden. Darüber hinaus gibt es während der Fahrt verschiedene kleinere Gerichte und Snacks – zum Beispiel Rührei oder Frikadellenbrötchen.
Für die Rückfahrt wird außerdem ein vollwertiges Abendessen in gehobener Gastronomiequalität angeboten. Zur Auswahl steht Schweinegeschnetzeltes mit Spätzle und Salat sowie eine vegetarische Variante des Gerichtes. Da die Speisen frisch für unsere Fahrgäste vorbereitet werden, ist für das Abendessen eine Vorbestellung erforderlich.
So wird der ehemalige Quick-Pick-Wagen heute nicht mehr zum Selbstbedienungsrestaurant, sondern zum gastronomischen und geselligen Mittelpunkt unseres Zuges – ein Ort für ein Frühstück am Morgen, eine kleine Stärkung zwischendurch oder ein gutes Abendessen auf dem Heimweg.
Auch fahrdynamisch bietet die Reise einen reizvollen Gegensatz. Zunächst bewegt sich unser InterCity über klassische, teilweise bereits im 19. Jahrhundert entstandene Hauptstrecken durch Westfalen. Kurven, Bahnhöfe, Abzweigstellen und wechselnde Geschwindigkeiten bestimmen hier den Lauf des Zuges. Vom komfortablen Abteil aus lässt sich dabei noch jenes klassische Reisegefühl erleben, das jahrzehntelang zum deutschen Fernverkehr gehörte.
Ab Kassel-Wilhelmshöhe verändert sich der Charakter der Fahrt deutlich. Unser Zug wechselt auf die Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Lange Tunnel, mächtige Talbrücken, große Kurvenradien und für hohe Geschwindigkeiten ausgelegte Gleisanlagen bestimmen nun die Strecke. Die Baureihe 120 und die InterCity-Wagen können hier zeigen, wofür sie konstruiert wurden: ruhiges, komfortables Reisen auch bei hohen Geschwindigkeiten.
Gerade dieser Wechsel macht die Fahrt besonders. Auf den klassischen Strecken erlebt man noch die Eisenbahn der alten Magistralen – wenig später gleitet derselbe Zug über eine Strecke, die für eine vollkommen neue Generation des Fernverkehrs geschaffen wurde.
Dabei muss man auf Komfort nicht verzichten. Im Gegenteil: Die großzügigen Sechserabteile, die bequemen Sitze, die Klimatisierung und das Bistro vermitteln ein Reisegefühl, bei dem nicht möglichst viele Fahrgäste auf möglichst wenig Raum untergebracht werden, sondern bei dem die Fahrt selbst noch einen gewissen Luxus besitzt.
Zurücklehnen, die Landschaft beobachten, im Bistro etwas trinken und dabei mit bis zu 200 km/h in einem klassischen InterCity Richtung Würzburg reisen – genau dieses Reisegefühl möchten wir mit unserem Sonderzug wieder auf die Schiene bringen.
Preise
Fahrpreise Sonderzug:
Preise für den Einstieg ab Bielefeld Hbf - Gütersloh Hbf - Rheda Wiedenbrück - Neubeckum - Hamm (Westf.) Hbf - Soest - Lippstadt - Geseke - Paderborn Hbf - Altenbecken:
| 1. Klasse Abteilwagen | |
| Erwachsene | 139 € |
|
Kinder (5 - 14 Jahre) |
99 € |
Preise für den Einstieg ab Warburg (Westf.) - Kassel Wilhelmshöhe :
| 1. Klasse Abteilwagen | |
| Erwachsene | 119 € |
|
Kinder (5 - 14 Jahre) |
79 € |
Kinder unter 5 Jahren sind frei, bitte melden Sie die Anzahl der U5 Kinder trotzdem bei der Bestellung mit an, dies erleichtert die Planung
Streifzug durch die Würzburger Altstadt
| Ticket für eine Person | 7 € |
| Hinfahrt | Abfahrtsort | Rückfahrt | ||
| Uhrzeit | Gleis | Uhrzeit | Gleis | |
| 7:00 | Bielefeld Hbf | 23:07 | ||
| 7:14 | Gütersloh Hbf | 22:42 | ||
| 7:24 | Rheda Wiedenbrück | 22:31 | ||
| 7.40 | Neubeckum | 22:14 | ||
| 7:57 | Hamm (Westf.) Hbf | 21:57 | ||
| 8:16 | Soest | 21:38 | ||
| 8:32 | Lippstadt | 21:21 | ||
| 8:44 | Geseke | 21:10 | ||
| 9:00 | Paderborn Hbf | 20:54 | ||
| 9:15 | Altenbeken | 20:37 | ||
| 9:41 | Warburg (Westf.) | 20:08 | ||
| 10:15 | Kassel Wilhelmshöhe | 19:34 | ||
| 12:00 | Würzburg Hbf | 18:00 | ||
Fahrzeiten sind noch nicht bestätigt!
Bitte beachten Sie, dass sich die Fahrzeiten und die Gleise noch kurzfristig ändern können.
Beachten Sie die Anzeigen und Ansagen am Gleis!
Bitte beachten Sie, dass unser Verein als gemeinnützig anerkannt ist.
Sämtliche Fahrteinnahmen gehen in den Erhalt des Bw Bielefeld und der dazugehörigen Projekte.
Einige Inhalte dieses Beitrages sind KI generiert. Dies erleichtert uns ein wenig die Arbeit.
Sie können sich aber sicher sein, der Zug ist weiterhin echt.
Bei Fragen zum Preissystem und weiteren Fragen, stehen wir Ihnen natürlich wie gewohnt
per Email unter
am Telefon unter +49 521 / 16 39 49 90 und 01 60 / 95 82 16 38
zur Verfügung.
Informationen zum Buchungsvorgang finden Sie hier
!! Achtung !!
Aktuell funktioniert die Einbindung des Fahrkartendruckers in unsere Website nicht richtig.
Sollten also Probleme mit dem Buchungsprogramm (blaues Fenster unterhalt) bestehen, nutzen Sie bitte den folgenden Link. Hierdurch gelangen Sie direkt auf die Seite des Fahrkartendruckers.
Link zum Fahrkartendrucker >> Fahrkartendrucker.de
Alternativ können Sie auch unter Tickettelefon nutzen +49 521 / 16 39 49 90

